Großbrand Schildow 21.07.2017

Großbrand in Schildow

Zwei Lagerhallen in Schutt und Asche
Dicke Rauchwolken und meterhohe Flammen stiegen am Freitagnachmittag über dem Gewerbegebiet in Schildow in den Himmel. An der Schönfließer Straße brannten zwei Lagerhalle. Zur Unglücksursache ermittelt die Polizei.
Schildow. Dicke schwarze Rauchwolken stiegen am Freitagnachmittag in den Himmel über dem Gewerbegebiet in Schildow. Etwa gegen 15.30 Uhr brannte es dort lichterloh. Zunächst hieß es, dass eine Lagerhalle in Flammen steht. Später stellte sich dann heraus, dass es sogar zwei Hallen waren, die komplett niederbrannt sind. Eine Halle war etwa 50 mal 20 Meter, die andere 50 mal zehn Meter groß. Wie es hieß, soll mindestens eine der Hallen einer Malerfirma als Lagerfläche für Farben, Lacke und andere Malerutensilien gedient haben.
Mit rund 110 Einsatzkräften waren mehrere freiwillige Feuerwehren aus der Gemeinde Mühlenbecker Land angerückt. Hilfe erhielten sie von 21 Kameraden aus Berlin. Damit konnte ein Übergreifen der meterhohen Flammen auf benachbarte Gebäude, darunter auch Wohnhäuser, erfolgreich abgewendet werden. Bei den Löscharbeiten mussten die Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten vorgehen. Trotz des schnellen Eingreifens brannten die Lagerhallen komplett nieder. Zur Unglücksursache, die gegenwärtig noch unklar ist, ermittelt die Polizei. Die Ermittler der Kripo untersuchten und sicherten am Sonnabendvormittag Spuren des Brandes vor Ort.
Nach Auskunft des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters Reinhard Knaak sind bei dem Brand keine Personen verletzt worden. Auch eine Gefährdung der Umwelt konnte bereits am Freitagnachmittag ausgeschlossen werden. Positiv: Während der Löscharbeiten waren die Einsatzkräfte von Anwohnern unter anderem mit Getränken versorgt worden.
Da unter den Trümmern der Lagerhallen noch zahlreiche Glutnester vermutet werden, könnten die Löscharbeiten noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Am Freitag waren die Einsatzkräfte bis gegen 21.30 Uhr im Einsatz. Am Sonnabend rückten die Schildower gegen 9 Uhr erneut an, um unter dem Schutt glimmende Reste des Feuers abzulöschen. Diese Arbeiten würden etwa gut zwei Stunden andauern, schätzte Reinhard Knaak. Der zog am Ende trotz des erheblichen Sachschadens eine zufriedene Bilanz vom Einsatz.
Von Bert Wittke und Helge Treichel
Quelle: maz-online.de

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Mittwoch, 26. September 2018