Jugendfeuerwehr rettet die Wacholderheide

Am 26.10.2013 führten die Jugendfeuerwehren aus den drei Löschzügen Hohen Neuendorf, Bergfelde und Borgsdorf einen gemeinsamen Umweltaktionstag durch. Ziel war die Pflege des Naturdenkmals Wacholderheide in der Nähe des Naturschutzturms in Bergfelde. Gemeinsam mit Marian Przybilla von der Deutschen Waldjugend hatte Stadtjugendwart Oliver Warneke diese Aktion vorbereitet. Es sollte ein Tag werden, bei der die Jugendlichen etwas für die Pflege der Natur in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft tun konnten und bei der Spaß und Teamgeist nicht zu kurz kommen. Dieser Plan ging auf. Mit rund 40 Teilnehmern konnte in fünf Stunden ein wichtiger Beitrag für den Erhalt der Wacholderheide geleistet werden. Störender Wildwuchs, insbesondere durch Kiefern und Sträucher, wurde beseitigt und nach Möglichkeit in den naheliegenden Wald umgepflanzt.   pic1 umwelttag
pic2 umwelttag  Nach einführenden Worten zur Geschichte und Natur am ehemaligen Grenzturm ging es ausgerüstet mit Spaten, Astscheren und Sägen an die Arbeit. Bereits zum Mittag konnte man einen wesentlichen Fortschritt feststellen. Davon konnten sich auch die geladenen Gäste aus den Reihen der Stadtverordnetenversammlung, Verwaltung und Wehrführung überzeugen, die auch am zünftigen Mittagessen aus der Bergfelder Gulaschkanone teilnahmen.
Nach dem Mittagessen bestand die Möglichkeit, den Naturschutzturm und das umliegende Gelände zu erkunden. Marian Przybilla erklärte den Jugendlichen anhand von Fotos und Karten die ehemalige Grenzsituation und den Wandel des Turms vom Grenzturm hin zum Naturschutzturm als einen Ort der Begegnung.
 

 

Als Highlight und Tagesabschluss wurde die 25. und damit letzte Lärche aus der Aktion "25 Jahre Deutsches Historisches Museum" gepflanzt. Mit Urkunde und abschließendem Eintrag in die Liste der 25 Lärchen haben sich die Jugendlichen hier selbst eine Erinnerung an diesen Tag gepflanzt.
Bei der Abschlussbegehung wurde klar: Der Einsatz hatte sich gelohnt. Zu sehen war das an der freigelegten Wachholderheide. Aber auch darüber hinaus sind sich Przybilla und Warneke sicher, dass die Jugendlichen hier mit Freude gearbeitet haben und vielleicht sogar einen neuen Blick auf die wirklich tolle Natur vor ihrer Haustür bekommen haben. Auf jeden Fall nehmen sie die Erfahrung mit, in einem starken Team etwas Großartiges bewirkt zu haben.

 

Oliver Warneke
Stadtjugendwart
 
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Mittwoch, 17. Januar 2018